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Die Globale Erwärmung

Die Temperatur der Erde: Wie misst man die überhaupt?

Das Prinzip: Für jede einzelne der 7000 Wetterstationen auf der Erde läßt sich eine mittlere Jahrestemperatur bestimmen. Jeden Tag wird mehrmals immer zur gleichen Zeit die Temperatur gemessen und die Werte über das Jahr gemittelt. Ergebnis ist eine Temperatur für jedes Jahr. Die Werte lassen sich als Zeitreihe ab dem Datum der Einrichtung der Wetterstation bis heute darstellen. Ergebnis: Es wird überall wärmer, sogar in der Mitte der Antarktis. Im letzten Schritt kann dann noch für jedes Jahr der Mittelwert aller Wetterstationen errechnet werden. Das ergibt die berühmte Kurve der menschengemachten Erwärmung.

Treibhauseffekt und Wärmestrahlung

Warum wir den Treibhauseffekt brauchen

Ohne den Treibhauseffekt wäre die Erde ein Schneeball. Sie wird durch die Sonne aufgeheizt, bis sie genauso viel Wärmestrahlung ins kalte Weltall abgibt, wie sie an Sonnenstrahlung empfängt. Es ist ein Gleichgewicht. Die Gleichgewichtstemperatur beträgt minus 18 Grad, also bitterste Kälte. Für uns ist es nur deshalb warm genug, weil wir am Boden des Luftmeeres leben und die Atmosphäre wie ein Treibhaus wirkt. Der Treibhauseffekt macht eine Erwärmung um 33 Grad: von minus 18 Grad in den oberen Bereichen der Atmosphäre auf plus 15 Grad am Erdboden. Die minus 18 Grad lassen sich mit einem Fernthermometer von einer Raumstation aus messen.

Experiment: Wir bauen den Treibhauseffekt nach

Der Treibauseffekt beruht darauf, dass durch ein Medium (Glasscheibe, Platikfolie, Luft) sichtbares Licht gut durchkommt, aber Wärmestrahlung blockiert wird. ALs Sonnenersatz fungiert ein Beamer, denn lichtstarke Beamer liefern wirklich viel Licht. Eine dünne Platikfolie aus dem richtigen Material (ausprobieren) dient als Medium und eine schwarze Pappe direkt dahinter wird mit der Platikfolie wärmer als ohne. Das ist der Effekt. Die Platikfolie ist sozusagen der Ersatz für ein Treibnhausgas wie Kohlendioxid. Wenn also jemand das Ganze mit dem Treibhauseffek nicht glaubt, kann er dass Experiment selbst zu Hause nachmachen. Oder im Physikunterricht.

Experiment: Das Treibhausgas Wasserdampf

Das Experiment ist der Nachweis, dass feuchte Luft Wärmestrahlung schlechter durchläßt als trockene Luft. Wasserdampf ist das stärkste Treibhausgas. Mit Wasserdampf ist es möglich, sogar im eigenen Wohnzimmer den Treibhausfeekt in einem zwei Meter langen Rohr mit einem einfachen Fernthermometer nachzuweisen. Mit Kohlendioxid ist das kaum möglich, denn es ist ein schwächeres Treibhausgas. Aber mit Wasserdampf kann den Effekt jeder mit einfachen Mitteln nachweisen. Zum Beispiel im Physikunterricht.

In Vorbreitung ab 1.3.2020

Video4: Treibhausgas Wasser: Experimente mit feuchter Luft

Video5: Wärmestrahlung sehen mit einer IR-Kamera

Video6: IR-Spektrum Erde 1: Was ist ein Spektrum?

Video7: IR-Spektrum Erde 2: Die CO2 Delle

Video8: IR-Spektrum Erde 3: CO2, Methan und Wasserdampf

Video9: Unterschied Normales Gas - Treibhausgas


Einfluss der Sonne und der kosmischen Strahlung

Video10: Die Sonne brennt (fast) stabil !

Video11: Der Sonnenfleckenzyklus: Ursachen und Auswirkungen

Video12: Kann kosmische Strahlung Wolken erzeugen?

Video13: Störche und Babies sind wie Wolken und kosmische Strahlung

Die lange Klimageschichte der Erde

Video14: Das kochendheisse Klima der Urzeit





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